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Härtetest für Vlothos neue Skaterrampen
Weitere Halfpipes rücken ein Stück näher
Rockiges Fest trotz abgebrannter Anlage (Projekt Bands)
1. Sitzung, Projekt Bands
Rock-Konzerte am Weserufer
02.08.2010 Vlothoer Anzeiger  

Härtetest für Vlothos neue Skaterrampen

Zuwachs unter der Weserbrücke / Beim Festival "Umsonst & Draußen" aufgebaut und ausprobiert / "Kornboden" hilft
VON STEFAN LYRATH

Vlotho /Veltheim (Ly). Die Skateranlage unter der Weserbrücke bekommt Zuwachs. Den ersten Härtetest hatten beide Rampen am Wochenende - beim Festival "Umsonst & Draußen". Er gilt als bestanden.


Ständiges Auf und Ab: Beim Festival hatte die Minirampe ihre erste Belastungsprobe. Unter die Weserbrücke kommt außerdem eine Quarterpipe.
Fotos: Stefan Lyrath


Erst die Arbeit, dann das Vergnügen - in diesem Fall passt die alte Redewendung: Drei Tage lang brachten Vlothoer Skater, Mitglieder des Jugendparlaments sowie Leute vom Verein "Kornboden" (Spenge) die Teile auf Vordermann. Bei einem Stemweder Jugendhaus hatten die Anlagen, eine Minirampe und eine Quarterpipe, mangels Interesse ausgedient. Sie waren allerdings reparaturbedürftig.

Mit 7,5-Tonner aus Stemwede herangeschafft
Mit vereinten Kräften bekamen beide Rampen, von Stemwede mit einem 7,5-Tonner transportiert, auf dem Festival am Veltheimer Kraftwerk einen neuen Belag verpasst. Gleichzeitig wurden die Gerüste entrostet, danach gestrichen. Und das war auch gut so.

"Auf diese Weise bekommt man einen persönlichen Bezug", erklärt Jakob Heining vom "Kornboden", der sich am Festival mit einer Skateboard- und Street-Art-Area beteiligte, urbane Subkultur vom Feinsten, die für neue Akzente sorgte.



Soll heißen: Wenn jede Menge Schweiß und Herzblut drinstecken, werden die Rampen später erfahrungsgemäß besser gepflegt. Kaufen und hinstellen geht natürlich auch.

Geld hat´s trotzdem gekostet. Die reinen Materialkosten beziffert Jakob Heining mit rund 1000 Euro. Um noch mehr Freizeitspaß an der Weser möglich zu machen, hatte das Vlothoer Jugendparlament Spenden gesammelt.

Unter der Weserbrücke stehen bereits zwei Rampen, die ebenfalls einer Instandsetzung bedürfen. Nun wird die Anlage erneuert und erweitert. Bis es soweit ist, brauchen die Skater allerdings noch etwas Geduld. Jakob Heining geht davon aus, dass die zwei zusätzlichen Rampen im April kommenden Jahres aufgestellt werden. Wiederum hilft dabei die Crew vom "Kornboden", eines Vereins, der seit 15 Jahren (Proben-) Räume für Bands und Musikkultur schafft.

In Vlotho muss zunächst Grundstückseigentümer Straßen.NRW sein Okay geben und die Sicherheit der Rampen geprüft werden. Heining, ein gelernter Tischler und studierter Innenarchitekt, könnte sich vorstellen, dass die Elemente künftig einmal pro Jahr aufs "Umsonst & Draußen" verfrachtet werden - dorthin, wo alles begann.

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14.07.2010 Vlothoer Anzeiger  

Weitere Halfpipes rücken ein Stück näher

Vlothoer Linken spenden 200 Euro ans Jugendparlament / Skaterrampe ausbauen
VON GISELA SCHWARZE

Vlotho (G.S.). Der Anfang ist gemacht, damit sich Jugendliche demnächst auf weiteren Skaterrampen unter der Weserbrücke sportlich betätigen können. Die Linken sammelten 200 Euro, um durch weitere Halfpipes dem heimischen Nachwuchs sinnvolles Freizeitvergnügen zu bieten.


Julian Klappert, Mehmet Sol, Merle Stemmer und Egon Röben (v.r.) wollen sicheres Freizeitvergnügen auf weiteren Skaterampen schaffen. Die Vlothoer Linken spendeten dafür 200 Euro und übergaben das Geld am Montagabend.
Foto: Gisela Schwarze

Mehmet Sol und Julian Klappert vom Jugendparlament nahmen die Spende aus den Händen von Merle Stemmer, Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat, und Egon Röben entgegen. Die beiden jungen Parlamentarier bedankten sich im Namen ihrer engagierten Mitstreiter und sahen sich der Gestaltung einer Fläche mit weiteren Halfpipes ein gehöriges Stück näher gekommen.

Durch die Vermittlung des in Stemwede tätigen Sozialpädagogen und Vlothoers Lars Schulz können die jungen Weserstädter Rampen aus Stemwede bekommen, die allerdings zunächst saniert und dann durch den TÜV gebracht werden müssen. "Diese Rampen werden nun zunächst in Ordnung gebracht und beim Portaner Festival Umsonst & Draußen für Skater aufgebaut", so Merle Stemmer. Nach dem Festival wolle man die Röhren in Vlotho unterstellen und durch den TÜV bringen, plante die Kommunalpolitikerin.

"Wir warten zurzeit auf die Genehmigung von Straßen NRW, dass wir die mit einem aktuellen Sicherheitssiegel versehenen Rampen dann aufstellen dürfen", fügte sie hinzu. Zukunftsmusik ist ein 1,80 Meter hoher abschließbarer Zaun um das gesamte Skater-Gelände unter der Brücke. Dafür fehlen die finanziellen Mittel.

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28.06.2010 Vlothoer Anzeiger  

Rockiges Fest trotz abgebrannter Anlage

Startschwierigkeiten beim ersten Rock im Hafen schnell vergessen / Zahlreiche Schüler feuern Freunde auf der Bühne an
VON NINA KÖNEMANN

Vlotho (va). Premiere gelungen: Auch mit Schülerbands lässt sich ein kleines Festival stemmen, das durchaus Publikum zieht. Beim ersten Vlothoer "Rock im Hafen" standen auf der Bühne die aufgeregten Musiker, davor ihre treuen Freunde. Ein Konzept, das überraschend gut funktionierte.



Als zweite Musikgruppe des Abends lockte "The Crunge" vor die Bühne.

Und dabei standen zwei Stunden vor Startschuss des ersten Hafenrock-Events noch alle Zeichen auf Sturm. Die Musikanlage, die extra ausgeliehen worden war, brannte aufgrund von Spannungsschwankungen durch und war nicht mehr einsatzfähig. Organisator Lennart Domnick vom Vlothoer Jugendparlament kam ins Schwitzen: Eine schnelle Lösung musste her, schließlich standen fünf Bands in den Startlöchern.

"Gott sei Dank konnten wir uns kurzfristig noch eine neue Anlage besorgen, so dass wird pünktlich gestartet sind", sagte Lennart Domnick später. Ohnehin zeigte er sich begeistert: "Alle Bands waren pünktlich da und wir sind im Zeitplan geblieben."



Besuch aus Frankreich: Lorenz (5), Lucien (7, Mitte) und Moritz (4, r.) waren bei ihrer Oma in Vlotho zu Besuch und lauschten den Bands.

Um kurzfristig noch Jugendliche vor die Bühne zu holen, hatte das Organisationsteam eine Schüler-VZ-Gruppe im Internet eingerichtet, die für das Event warb. "Am Freitagmorgen hatten wir 185 Mitglieder." Viele davon tauchten tatsächlich auch abends auf - so dass sich vor der Bühne teilweise bis zu 150 Jugendliche und andere Fans der Rockmusik tummelten.

Für die Band von Bianca Arnold hatte die GLV sogar ihre Fraktionssitzung verschoben und tauchte geschlossen zum Anfeuern auf.


Treue Fans vor der Bühne: Viele Schüler kamen zum Konzertabend, um ihre Freunde bei deren Auftritten zu unterstützen. Fotos: Gisela Schwarze

Davon profitierten auch die anderen. "Die Premiere ist gut angekommen", so Domnicks Fazit. Er kann sich eine Wiederholung im nächsten Jahr vorstellen. "Ich muss aber noch mit der Vlotho Marketing sprechen."

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Niederschrift

1. Sitzung, Projekt Bands


Gremium: Kinder- und Jugendparlament Vlotho
Projekt: Bands
Pate: Lennart Domnick, Im Bruch 39, 32602 Vlotho 05228/960116, 0173/8293079, lennartdomnick@gmx.de
Ort: Kulturfabrik Vlotho, Lange Straße 53, 32602 Vlotho
Datum: 07.02.2010, 15.00-16.00 Uhr
Anwesende: siehe Anwesenheitsliste, Anlage 4.1
zusätzlich geladen: Nico Wild (unbekannt), Patrick Wöfel (As Roses Bleed), Hans Schemel

Ergebnisse:

Nach einer kleinen Begrüßungsrunde und dem Ausfüllen der Dokumente entsteht eine offene Diskussion. Diese kann man mit folgenden Stichpunkten zusammenfassen:
• Alle Bands freuen sich über das neue Projekt
• Alle Bands wollen gerne Konzerte spielen (Stadt-/Hafenfest)
• Der Fehlbestand an Proberäumen wird aufgezeigt und eine Lösung gefordert
• Es werden mehr Lokations und regelmäßige Veranstaltungen gewünscht (Kneipenfestival)
• Die Idee eines eigene „Festivals“ wird gut aufgenommen
• Eine langfristige Konzertreihe an den weiterführenden Schulen wird einstimmig als „Projekt“ angepriesen (Erste Idee: 2x im Jahr, größere Band als Hauptband, selbstständige Organisation
• Die weitere Sponsorensuche wird als Aufgabe bestimmt

Lennart Domnick

29.05.2010 Vlothoer Anzeiger  

Rock-Konzerte am Weserufer

Hafenfest in diesem Jahr vom August in den Juni verlegt / Staffel beim Drachen-Cup geplant
VON NINA KÖNEMANN

Vlotho (va). Das Leben kehrt an den Vlothoer Hafen zurück, zumindest für drei Tage. Vom 25. bis 27. Juni lockt das Hafenfest wieder hunderte Besucher ans Vlothoer Weserufer. Damit auch auf dem Wasser was los ist, veranstaltet die Kanusportgemeinschaft Minden ihren 6. Vlothoer Drachen-Cup.



Paddeln, was das Zeug hält: Die KSG Minden hofft wieder auf viele Anmeldungen zum Drachen-Cup. VA-Foto: Oliver Plöger

Drei Tage, drei unterschiedliche Facetten: So könnte man das Programm des Hafenfestes wohl am besten beschreiben. Den Auftakt am Freitagabend machen dabei die jungen Wilden. "Wir veranstalten zum ersten Mal das Rock im Hafen", erklärt Lennart Domnick, Sprecher des Kinder- und Jugendparlamentes. Die Projektgruppe "Bands", mit dem das Gremium heimische Musikgruppen fördern will, hatte die Idee, das Hafenfest als Bühne zu nutzen. Veranstalter Bernd Bolte stimmte zu, und so gestalten fünf junge Vlothoer Bands das Abendprogramm am Freitag, 25. Juni. "Vorher, um 17 Uhr, eröffnen wir bereits das Marktreiben", so Bolte.



Lennart Domnick veranstaltet das erste Rock am Hafen mit fünf heimischen Bands. VA-Foto: Nina Könemann

Gespielt wird alles, was aus der Richtung Rock kommt. Den Auftakt machen von 19 bis 20 Uhr "Die Demonstration", danach folgen im Stundentakt die Gruppen "The Crunge", "Bone to Bone", "Falling Creep" und "The Parashots". Die Hackordnung verlief rein zufällig, sagt Lennart Domnick. "Hier gibt es keine Band, die besonders heraussticht, deswegen mussten sich alle irgendwie auf Spielzeiten einigen." Probleme hätte es nicht gegeben und so hofft das Kinder- und Jugendparlament auf viele junge Besucher. "Bei fünf Bands sollte für jeden etwas dabei sein."

Am Samstag steht dann ab 9 Uhr alles unter einem sportlichen Stern, wenn die Kanusportgemeinschaft (KSG) Minden zum sechsten Mal das Vlothoer Drachenbootrennen ausrichtet. Ein Novum in diesem Jahr: "Die Zelte werden direkt am Weserufer aufgebaut, um eine bessere Stimmung auch auf dem Wasser zu haben", so Vorsitzender Achim Riemekasten. Bisher haben sich rund zwölf Teams für den Wettstreit angemeldet. Riemekasten hofft noch auf Nachzügler. "Das Weser-Gymnasium hat gute Kanuten. Eigentlich müssten die bei sowas auch mitmachen", ist seine Meinung.

Anmeldungen noch bis zum 6. Juni

Anmeldungen sind noch bis zum 6. Juni auf www.ksg-minden.de möglich. Als Überraschung plant die KWG in diesem Jahr eine Drachenboot-Staffel. Einzelheiten wollte der Vorsitzende aber noch nicht verraten, nur so viel:"Es wird stromauf- und stromabwärts gepaddelt." Das Markttreiben beginnt am Samstag um 11 Uhr. Es winken viele Attraktionen für Kinder, darunter zum Beispiel ein Bungee-Trampolin. Bernd Bolte: "Größere Fahrgeschäfte wollten zwar kommen, passen aber nicht unter der Weserbrücke durch." Deswegen könnten wie üblich nur kleine Aufbauten am Hafen sein. Ab 15 Uhr steht dann der Mediencup mit Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Medien auf dem Programm, die Siegerehrungen der gesamten Wettstreite sind für 19 Uhr angesetzt. Danach wird es wieder partytauglich. Ab 20 Uhr heizt "Lemon-Tree" bei der großen Hafen-Party ein, das traditionelle Ballonglühen findet um 22.30 Uhr statt. Danach folgt um 23 Uhr das Feuerwerk. Ausgeschlafen und vom Abend erholt geht es dann am Sonntag ab 12 Uhr gemütlich mit der Erbsensuppe des DRK Vlotho weiter. "Dies ist ein Familientag", sagt Bernd Bolte. Die Suppe sei traditionell ein Renner, viele nehmen sich sogar etwas für die ganze Woche mit. Um 14 Uhr kommen dann die Frauen des DRK und bringen Kaffee und Kuchen mit, während der Shanty-Chor Herford für nautische Stimmung sorgt. Etwas zu sehen gibt es ab 15 Uhr vom Technischen Hilfswerk und der Feuerwehr mit einer Rettungs- und Übungs-Show auf dem Wasser. Ab 16 Uhr bietet das Tanzzentrum Vlotho mit verschiedenen Gruppen etwas fürs Auge. Bernd Bolte: "Wir wollen den gemütlichen Charakter des Hafenfestes beibehalten, denn deswegen kommen die Leute."

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